Stichwort: Samariterin

09.08.2000

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Lebendiges Wasser




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NAVIGATION

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PREDIGTTEIL

UNTERPUNKT

BESCHREIBUNG

ANGABEN

STICHWORTVERZEICHNIS
AUFBAU

predigttechnische Angaben

EINLEITUNG

 

Predigteinleitung

HAUPTTEIL

PUNKT 1
PUNKT 2

die eigentliche Predigt

SCHLUSS

 

Predigtschluss




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ANGABEN

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EINTRAG INS STICHWORTVERZEICHNIS

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Stichwort:

Samariterin

Bibel:

Joh. 4,1-42

Beschrieb:

Jesus erkennt in der sündigen Samariterin eine suchende Frau. Obwohl sie völlig anders war als Nikodemus, spricht Jesus auch mit ihr. Er spricht über Wiedergeburt, Ethik, Anbetung und den Messias.

Datum:

30.07.2000

Ort:

HA Basel 2

Anlass:

regionaler Gottesdienst

Theologie:

Evangelisation

Aufgabe:

Predigt




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AUFBAU

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Methode

auslegende Predigt

Gegenstand

Gespräch mit der Samariterin




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EINLEITUNG

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Titel

Lebendiges Wasser

Einführungs-
satz

Wir alle haben eine tiefe Sehnsucht nach erfülltem Leben. Alle Menschen haben ein inneres Vakuum. Dieses Vakuum wollen wir füllen.

Beispiele

So ermahnt uns die Bibel z.B., dass wir dieses Vakuum nicht mit der Droge Alkohol füllen sollen, sondern uns mit dem Heiligen Geist erfüllen lassen dürfen.

Eph. 5,18

Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geist,

Einleitungs-
satz

Jesus begegnet in der Samariterin einer Frau, die Durst nach dem lebendigen Wasser hat. Eine Frau, die nach innerer Erfüllung sucht.

Kernaussage

Jesus schenkt uns lebendiges Wasser!





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HAUPTTEIL

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PUNKT 1

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1. Jesus sucht suchende Menschen


1.1 Die Samariterin

Joh. 4,1-8

Als nun der Herr erkannte, dass die Pharisäer gehört hatten, dass Jesus mehr Jünger mache und taufe als Johannes - obgleich Jesus selbst nicht taufte, sondern seine Jünger -, verliess er Judäa und zog wieder nach Galiläa. Er musste aber durch Samaria ziehen. Er kommt nun in eine Stadt Samarias, genannt Sichar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Joseph gab. Es war aber dort eine Quelle Jakobs. Jesus nun, ermüdet von der Reise, setzte sich ohne weiteres an die Quelle nieder. Es war um die sechste Stunde. Da kommt eine Frau aus Samaria, Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! - Denn seine Jünger waren weggegangen in die Stadt, um Speise zu kaufen. -

Jesu Flucht

Wie kann man sich die genaue Begründung für Jesu Flucht vorstellen?
»Der Anlass für die Reise, auf welcher das Zwiegespräch mit der Samariterin stattfand, war eng mit dem vorhergehenden Abschnitt über das Zeugnis Johannes des Täufers verbunden.
Jesus hatte sich klargemacht, dass sein Erfolg in der Gewinnung von Jüngern seitens der Johannesjünger Eifersucht hervorgerufen hatte und dass sie eine in Frage stellende Haltung seitens der Pharisäer bewirkte. Er zog es vor, sich nach Galiläa zurückzuziehen, statt einen Bruch zwischen seinen potentiellen Nachfolgern (Johannesjünger), sowie eine vorzeitige Antistellung gegen seinen eigenen Dienst hervorzurufen (Pharisäer).
Wenn man die Tatsache in Betracht zieht, dass die Synoptiker den Beginn seiner öffentlichen Wirksamkeit von der Verhaftung Johannes des Täufers datierten, so erscheint es als wahrscheinlich, dass er die Zeit noch nicht für gekommen hielt, sich auf eine offene Auseinandersetzung mit seinen Feinden einzulassen.«1

Samariter

»Die Samaritaner, die Einwohner Samariens, waren ein Mischvolk aus Israeliten und assyrischen Immigranten (2. Kön. 17). Sie lösten sich nach der babylonischen Gefangenschaft völlig vom Judentum. Die Samaritaner erkannten nur den Pentateuch (Fünf Bücher Mose) als "kanonisch" (zu den heiligen Bücher gehörend) an. Die ältesten samaritanischen Handschriften stammen aus dem 10. Jh.n.Chr. und weisen leichte Abweichungen zum hebräischen Text auf. Die letzten Samariter (etwa 3000) leben heute überwiegend in Nablus und Haifa.«2

Sichar

»Jesus gelangt zu einer Stadt Sichar, die nicht mit dem ganz nahegelegenen Sichem verwechselt werden darf. Sie besteht vermutlich bis heute fort in dem Darf Askar am Fusse des Ebal. Da Sichem in der damaligen Zeit keinerlei Bedeutung gehabt zu haben scheint, kann Johannes uns mit Sichar den bedeutenderen Ort jener Gegend genannt haben.«3

Jakobs Feld

Jakobs Feld war jenes Grundstück, das Jakob nach 1. Mose 33,19f. von den Söhnen Hemors kaufte. Dort wurde dann Joseph nach der Rückkehr Israels aus Ägypten begraben (Jos. 24,324).5

Brunnen

»Wie Joh. 4,12 zeigt, sind die Leute von Sichar überzeugt, dass Jakob diesen Brunnen selber hergestellt und mit seinen Söhnen und mit seinem Vieh daraus getrunken hat. Dafür findet sich im AT aber kein Beleg, soviel es auch sonst von Brunnen der Väterzeit zu berichten weiss.
Der Brunnen wird zunächst mit dem Wort Quelle bezeichnet und dann in Joh. 4,12 mit dem eigentlichen Wort Brunnen benannt. Es ist also keine Zisterne, die nur Regenwasser sammelt. Die Wasser dieses Brunnens quellen aus der Erde. Aber auf diese Wasserader war man erst durch graben gestossen, so dass der Brunnen tief ist. Er war ausgemauert und mit einem Deckel versehen. Man musste einen Eimer in die Tiefe lassen, um das Wasser zu schöpfen.
Dieser Jakobsbrunnen ist heute noch ein Stück südlich von Askar zu finden. Wer von Judäa aus auf Sichar zuwanderte, kam zunächst an diesen Brunnen, ehe er die Stadt selbst erreichte. Er war etwa eine halbe Stunde vom Dorf entfernt gelegen.«6

6. Stunde

Gebrauchte Johannes die jüdische oder die römische Zeitrechnung?

jüdische Zeitrechnung

»Wenn die sechste Stunde in Joh. 4,6 zwölf Uhr mittags meint, gebrauchte Johannes das jüdische System zur Berechnung der Tageszeit in seinem Evangelium. Diese Passage lässt mit grosser Wahrscheinlichkeit darauf schliessen, dass Johannes die jüdische Zeitrechnung benutzte.
In dieser Erzählung würde das erklären, warum sich Jesus zum Ausruhen niedersetzte, da er von der morgendlichen Wanderung ermüdet sein würde und das Essen erwartete, das die Jünger einkaufen gegangen waren. Obwohl der hohe Mittag nicht die Stunde für Frauen war, um zum Brunnen zu gehen, so könnte doch die Anwesenheit der Samariterin durch die Annahme glaubhaft erklärt werden, dass sie unter den Frauen ihres Dorfes übel verleumdet war und es daher vorzog, ihr Wasser zu einer Zeit zu schöpfen, in der die anderen nicht da sein würden.«7

römische Zeitrechnung

Die Kreuzigungsgeschichte setzt voraus, dass Johannes die römische Zeitrechnung gebrauchte, die der unsrigen entspricht.
Mk. 15,25 gibt die dritte Stunde, also 9 Uhr vormittags nach der jüdischen Zeitrechnung, als die Stunde der Kreuzigung an.
Joh. 19,14 aber gibt die sechste Stunde, also 12 Uhr mittags nach der jüdischen Zeitrechnung, als Stunde der Verurteilung Jesu an.
Wie lässt sich dieser Unterschied klären?
Johannes wendet hier die römische Zeitrechnung an (so Menge), so dass er mit seinen Angaben 6 Uhr morgens meint. Es muss dann das Wort frühmorgens in Joh. 18,28 die allererste Morgenfrühe wesentlich vor 6 Uhr meinen. Vom Urteilsspruch bis zur tatsächlichen Kreuzigung um 9 Uhr konnten schon noch 3 Stunden vergehen. Johannes und die Synoptiker sind so in der Stundenangabe einig.8

Bewertung:
römische Zeitrechnung

Joh. 4,6 scheint für die hebräische Zeitrechnung (sechste Stunde = 12 Uhr mittags) und Joh. 19,14 für die römische Zeitrechnung (sechste Stunde = 6 Uhr morgens) zu sprechen.
Die Übereinstimmung von Joh. 19,14 mit den Synoptikern, die nur durch die römische Zeitrechnung gewährleistet werden kann, scheint mir wichtiger als die problemlosere Auslegung von Joh. 4,6, die durch die hebräische Zeitrechnung gewährleistet wäre.
Zudem kann man in Joh. 4,6 annehmen, dass Jesus während der Nacht gereist ist. Hierzu ein Kommentar zu Mt. 2,9: »Die Magier reisten des Nachts! Im Orient wird oft des Nachts gereist.«9.10

musste durch Samaria?

»Der kürzeste Weg von Judäa nach Galiläa, aber nicht der von den Juden gewöhnlich benutzte, ging durch Samaria. Wegen der allgemeinen Feindschaft zwischen Juden und Samaritern überquerten die Juden oft den Jordan und gingen durch Peröa, wenn sie von Judäa nach Galiläa zogen oder umgekehrt (siehe Lk. 9,51-56).11
Warum hier der Begriff musste gebraucht wird, wird nicht sogleich klar, da Jesus zur Reise nach Galiläa durchaus andere Wege benutzt haben könnte. Im Lichte der allgemeinen Tendenz des Evangeliums legt das Wort nahe, dass sein Beweggrund weder geographischer Notwendigkeit noch gesellschaftlichem Druck entsprang, sondern der unterschwellige Drang des göttlichen Willens war, der das verlorene samaritanische Schaf heimsucht.«12

Parallele

Dieses "musste" hat in Lk. 19,513 eine Parallele. In dieser Parallele begegnet Jesus ebenfalls einem "faustdicken" Sünder: dem Oberzöllner Zachäus. Und ausgerechnet bei diesem Oberzöllner musste Jesus einkehren!

Gespräch mit einer Frau

Es war sehr ungewöhnlich, dass Jesus mit einer Frau redete (Joh. 4,2714).
»Das Rabbinat verdächtigte und verbot jedes Gespräch mit einer Frau. Von der Frau gehen seiner Meinung nach die erotischen Versuchungen aus, denen sich ein frommer Mann lieber von vornherein entzieht.«15

Frau/
Nikodemus

»Die Frau war eine bemerkenswerte Person. Als die zweite in einer Serie von Zwiegesprächen war sie alles das, was Nikodemus nicht war. Man kann sich kaum einen grösseren Gegensatz in der persönlichen Prägung als den zwischen diesen beiden Menschen vorstellen.16

Nikodemus

Herkunft: Jude
Geschlecht: Mann
Ausbildung: gebildet
Lebensstil: hohe Moral
gesellschaftliche Stellung: wohlhabend, entstammte der Oberschicht der Gesellschaft
Beziehung zu Jesus: erkannte Jesu Verdienst und suchte Ihn auf
Charakter: ernsthaft, würdevoll

Frau

Herkunft: Samariterin
Geschlecht: Frau
Ausbildung: ungebildet
Lebensstil: sündhaft
gesellschaftliche Stellung: arm, wahrscheinlich fast asozial
Beziehung zu Jesus: sah Jesus lediglich als neugierigen Strassenwanderer
Charakter: oberflächlich

Jesus

Jesus Christus geht auf uns ganz persönlich ein. Es tut nichts zur Sache, wer oder wie oder wo wir sind und leben! Jesus sucht uns!





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PUNKT 2

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2. Offenbarungen Jesu gegenüber der Samariterin


2.1 Wiedergeburt



 

Joh. 4,10

Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du die Gabe Gottes kennen würdest und wer es ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken, so hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.

Joh. 4,13-14

Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.

lebendiges
Wasser

Jesus weckt in der Frau das Interesse für eine andere Art von Wasser - geistliches, lebendiges Wasser, das bis in die Ewigkeit fliesst, also nie versickert. Dieses Wasser versickert nie! Es wird zu einer inneren Quelle(!), die bis in die Ewigkeit fliesst!

Jesus

Durch den Glauben an Jesus Christus haben wir eine nie versiegende Quelle von lebendigem Wasser!




2.2 Ethik

Joh. 4,17-19

Die Frau antwortete und sprach: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann; denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; hierin hast du wahr geredet. Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist.

Prophet

Ein Prophet ist ein Mensch, der "vorhersagt" oder "hervorsagt". Jesus sagt hier nicht "vorher", sondern Gottes allmächtige Wissen kommt hier aus dem Munde des Sohnes Gottes "hervor".

Sünde

Jesus spricht die Frau konfrontativ auf ihre Sünde an. Der Bruch mit der Sünde sollte als Folge einer Bekehrung zu Gott unbedingt folgen. Es ist sicher gut, wenn sich die Menschen dessen bewusst sind. Jesus gibt der Samariterin nicht nur zu verstehen, dass Er ein Prophet ist, sondern Seine Antwort zeigt auch, dass Er einen unzüchtigen Lebensstil nicht billigt. Das lebendige Wasser kann nur fliessen, wenn der Mensch bereit ist, sich von seiner Sünde zu trennen.

Illustration

Auch Paulus wies den Statthalter Felix auf die ethische Folgen des Glaubens hin, was für Felix unangenehm war (Apg. 24,24-25).

Apg. 24,24-25

Nach einigen Tagen aber kam Felix herbei mit Drusilla, seiner Frau, die eine Jüdin war, und liess den Paulus holen und hörte ihn über den Glauben an Christus. Als er aber über Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und das kommende Gericht redete, wurde Felix mit Furcht erfüllt und antwortete: Für jetzt geh hin; wenn ich aber gelegene Zeit habe, werde ich dich rufen lassen.

Jesus

Jesus hat eine prophetische Sicht unseres Lebens. Vor Ihm ist nichts verborgen. Er liebt uns aber trotzdem und spricht mit uns. Er spricht uns direkt auf die Sünde an, weil Er uns verändern will.




2.3 Anbetung

Joh. 4,20-24

Unsere Väter haben auf diesem Berg angebetet, und ihr sagt, dass in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse.
Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg, noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.
Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden.
Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

Berg

»Nach der baylonischen Gefangenschaft wollten die Samariter am Tempelbau unter Serubbabel mithelfen, aber die Juden verweigerten es ihnen (Esr 4,2f), wohl wegen ihres Götzendienstes und der Vermischung mit Nichtisraeliten. Von dieser Zeit an bestand Feindschaft zwischen Juden und Samaritern. Die Samariter bauten nun ihren eigenen Tempel auf dem Berg Garizim. Wann das geschah, wissen wir nicht genau; zerstört wurde er durch Johannes Hyrkanus (Makkabäer) nach dem Tode Antiochus' VII. (128 v.Chr.) und seitdem nicht wieder aufgebaut. Da die Samariter die Mosebücher als Heilige Schrift übernahmen, werden sie in diesem Tempel den Herrn verehrt haben.«17
»Der Berg Garizim lag bei diesem Gespräch dem Ebal gegenüber vor ihren Augen. Die Frau mag mit ihrer Hand darauf gezeigt haben. Auf ihren Höhen hatte ein Jahwetempel der Samariter gestanden. Der Makkabäer Johannes Hyrkan (135-105 v.Chr.), jüdischer Hoherpriester und Fürst, hatte ihn auf einem Feldzug erobert und zerstört.«18

Anbetung

Jesus bezeugt der Samariterin, dass das Heil von den Juden kommt. Er zeigt ihr aber auch, dass es im NT nicht mehr um die Frage des Anbetungsortes geht19, sondern um das Anbetungsherz. Es muss ein Herz sein, dass vom Heiligen Geist, von Wahrheit und Aufrichtigkeit20 bewegt wird. Ja, solche Anbeter sucht der Vater.

Gott

Der Vater sucht auch die Samariterin! Sie ist Ihm nicht zu wenig (Samariterin), nicht zu ungebildet, nicht zu sündig (5 Männer), nicht zu arm, nicht zu oberflächlich. Der Vater sucht auch Dich und mich!



2.4 Messias



 

Joh. 4,25-26

Die Frau spricht zu ihm: Ich weiss, dass der Messias kommt, der Christus genannt wird; wenn jener kommt, wird er uns alles verkündigen. Jesus spricht zu ihr: Ich bin's, der mit dir redet.

Joh. 4,28-29

Die Frau nun liess ihren Wasserkrug stehen und ging weg in die Stadt und sagt zu den Leuten: Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe; dieser ist doch nicht etwa der Christus?

steigernde
Anerkennung

»Jesu steigernde Anerkennung im Denken der samaritischen Frau und ihren Landsleuten kann man in den für Ihn gebrauchten Titeln erkennen:

1. Jude (Joh. 4,9)
2. Prophet (Joh. 4,19)
3. Christus (Joh. 4,29)
4. Heiland der Welt (Joh. 4,42)21

Reaktion

Die Reaktion der Frau zeigt, dass sie Jesus als Christus erkannt hat. Die Christus-Erkenntnis setzt sie in Begeisterung und in Bewegung.





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SCHLUSS

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Zielaussage

Jesus schenkt uns lebendiges Wasser! Darum wollen wir Ihn um dieses lebendige Wasser, den Hl. Geist, bitten und dieses Wasser strömen lassen.

Trost

Jesus schaut nicht auf deine Unzulänglichkeit oder auf deine Sünden. Er schaut auf deine innere Sehnsucht.

Appell

Öffne Ihm dein Herz - und deine Sehnsucht, dein inneres Vakuum, wird mit einer nie versiegenden Quelle von lebendigem Wasser gestillt!






1ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 104

2Jesus und die Schriftrollen von Qumran, Schwengeler Verlag, S. 262

3ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 105

4Jos. 24,32: Und die Gebeine Josephs, die die Söhne Israel aus Ägypten heraufgebracht hatten, begruben sie in Sichem auf dem Feldstück, das Jakob von den Söhnen Hemors, des Vaters von Sichem, für hundert Kesita gekauft hatte; und es wurde den Söhnen Joseph zum Erbteil.

5ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 105

6ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 106

7ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 106

8ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 303

9Wuppertaler, Matthäus-Evangelium, Mt. 2,9, S. 23

10ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 303

11Lk. 9,51-53: Es geschah aber, als sich die Tage seiner Aufnahme erfüllten, da richtete er sein Angesicht fest darauf, nach Jerusalem zu gehen. Und er sandte Boten vor seinem Angesicht her; und sie gingen hin und kamen in ein Dorf der Samariter, um für ihn (Unterkunft) zu bereiten. Und sie nahmen ihn nicht auf, weil sein Angesicht nach Jerusalem hin gerichtet war.

12ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 105

13Lk. 19,5: Und als er an den Ort kam, sah Jesus auf und erblickte ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steige eilends herab, denn heute muss ich in deinem Haus bleiben.

14Joh. 4,27: Und darüber kamen seine Jünger und wunderten sich, dass er mit einer Frau redete. Dennoch sagte niemand: Was suchst du? oder: Was redest du mit ihr?

15ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 109

16ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 107

17Lexikon zur Bibel, 1994, "Samariter", S. 1358

18ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 108

19»Der Gottesdienstort wird von Jerusalem losgelöst in die Sphäre Gottes. "Geist und Wahrheit" heisst der neue Gottesdienstort.«
(ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 107)

20Der griechische Ausdruck für Wahrheit, ¢l»qeia, bedeutet nicht nur "Wahrheit", sondern auch "Aufrichtigkeit" und "Wirklichkeit".

21ICI-Ordner: Joh.-Evangelium, S. 108